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Über mich

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Tanja Vießmann-Schmell

Zuhause in mir | Erinnerungsräume für Menschen und Organisationen.

Menschlich handeln. Ganzheitlich verstehen. Verantwortung übernehmen. Zukunft gestalten.

Über mich

Ich glaube, dass Menschen die Fähigkeit zur Entwicklung bereits in sich tragen.

 

Mein Weg hat mich durch unternehmerische Verantwortung, persönliche Krisen und viele Jahre des Lernens geführt.

Heute weiß ich:

Nachhaltige Entwicklung beginnt nicht damit, Menschen zu reparieren oder ihnen fertige Lösungen vorzugeben.

Sie beginnt dort, wo wir Zusammenhänge verstehen, Sicherheit ermöglichen und wieder Zugang zu dem schaffen, was bereits vorhanden ist:

zu unserem Körper. Unserem Nervensystem. Unseren Erfahrungen. Unserem Wissen. Unseren Fähigkeiten. Unserem Bewusstsein. Und zu dem, was uns im Innersten trägt.

Das gilt für einzelne Menschen ebenso wie für Familien, Teams und Organisationen.

Denn auch Organisationen entwickeln sich dort, wo Menschen sich gesehen und sicher genug fühlen, Verantwortung zu übernehmen, unterschiedliche Perspektiven einzubringen und ihre Fähigkeiten miteinander zu verbinden.

Deshalb schaffe ich Erinnerungs- und Entwicklungsräume für Menschen und Organisationen – Räume, in denen Würde, Menschlichkeit, Selbstwirksamkeit und Entwicklung möglich werden.

Nicht durch Druck.

Nicht durch Selbstoptimierung.

Sondern durch Verstehen, Verbindung und bewusste Gestaltung.

Meine Geschichte

Es gab eine Zeit, in der ich glaubte, mein Zuhause verloren zu haben.

Eine schwere Erschütterung im Jahr 2020 veränderte mein Leben grundlegend.

Sie führte mich nicht nur an meine körperlichen und emotionalen Grenzen, sondern stellte alles infrage, worauf ich bis dahin gebaut hatte.

Diese Erfahrung brachte mich dazu, mich noch tiefer mit Trauma, Nervensystem, menschlichen Grundbedürfnissen, Körperbewusstsein und den Zusammenhängen zwischen Gesundheit, Beziehungen, Verhalten, Systemen und Bewusstsein auseinanderzusetzen.

Während einer Nahtoderfahrung und sieben Tagen im Koma durfte ich Erfahrungen machen, die sich nur schwer in Worte fassen lassen.

Für mich entstand daraus keine Flucht mehr in die Spiritualität, sondern eine tiefe Erdung. Ich erkannte, dass das Wahrhaftige niemals zerstört werden kann. Dass Leben größer ist als unsere Angst.

Und das Heilung nicht bedeutet, die Vergangenheit ungeschehen zu machen, sondern wieder mit sich selbst, allen Anteilen und Aspekten in Verbindung zu kommen.

Die Begleitung durch Traumatherapeuten, Aufenthalte in einer psychosomatischen Traumaklinik und viele Jahre persönlicher Entwicklung halfen mir zu verstehen, dass ich auf meinem bisherigen Weg oft den wichtigsten Teil vergessen hatte: Meinen Körper.

 

Heute weiß ich:

Ich habe mein Zuhause nicht wiedergefunden, weil ich meine Vergangenheit verändert habe.

Ich habe mein Zuhause wiedergefunden, weil ich aufgehört habe, vor meinen Gefühlen davonzulaufen und mich selbst zu übergehen.

 

Seitdem baue ich nicht mehr gegen meine Geschichte. Ich baue mit ihr.

Die vollständige Geschichte „Die Frau, die ihr Zuhause neu baute“ findest du in meinem Blog.

Mein Weg

Schon lange bevor ich Menschen begleitete, beschäftigte mich eine Frage:

 

Was hält Menschen wirklich gesund und warum leben wir so, wie wir leben?

Später kamen weitere Fragen hinzu:

Was beeinflusst menschliches Verhalten? Warum reagieren Menschen in ähnlichen Situationen so unterschiedlich? Welche Rolle spielen Führung, Beziehungen, Strukturen und Systeme? Und wie können wir Bedingungen schaffen, unter denen Menschen nicht nur funktionieren, sondern ihre Fähigkeiten tatsächlich einbringen können?

 

Diese Fragen führten mich durch unterschiedliche berufliche Stationen, Ausbildungen und Erfahrungen – von Wirtschaft und Gesundheitsberatung bis hin zu traumasensibler Begleitung, Nervensystem-Regulation, Körper- und Bewusstseinsarbeit.

Mit den Jahren wurde mir immer klarer:  Methoden allein verändern keinen Menschen – und einzelne Maßnahmen verändern noch keine Kultur.

Entscheidend sind die Bedingungen, unter denen Entwicklung stattfinden darf.

Heute verbinde ich wissenschaftliche Erkenntnisse, praktische Erfahrung, unternehmerischen und systemischen Blick sowie gelebte Menschlichkeit.

Nicht nach einem festen Schema.

Sondern orientiert an den Menschen, ihrer jeweiligen Situation und dem System, in dem sie sich bewegen.

Meine Haltung

Ich glaube nicht an Perfektion - Ich glaube an Entwicklung.

Ich glaube nicht an Angst als Motor - Ich glaube an Vertrauen und Sicherheit.

Ich glaube nicht an Schubladen - Ich glaube an den Menschen und sein einzigartiges Potenzial.

Ich glaube nicht an schnelle Lösungen - Ich glaube an nachhaltige Potenzialentfaltung.

Ich glaube nicht daran, dass eine einzelne Perspektive das ganze Bild zeigt – ich glaube an Fragen, Perspektivwechsel und ganzheitliches Bewusstsein.

Ich glaube nicht an Abhängigkeit durch Begleitung – ich glaube an Selbstwirksamkeit.

 

Meine Arbeit gründet auf  Werten, die mich selbst durch schwere Zeiten getragen haben:

 

Menschlichkeit.

Ehrlichkeit.

Bewusstheit.

Würde.

Verantwortung.

Mitgefühl.

Verbindung.

Selbstwirksamkeit.

Selbstwirksamkeit statt Abhängigkeit

Ich bin überzeugt, dass Menschen zunehmend zu Experten ihres eigenen Lebens werden können – und dass auch in Teams und Organisationen häufig bereits viel von dem Wissen vorhanden ist, das für ihre weitere Entwicklung gebraucht wird.

Meine Aufgabe besteht deshalb nicht darin, Antworten vorzugeben.

Ich stelle Fragen. Ich vermittle Wissen. Ich mache Zusammenhänge sichtbar. Ich öffne Perspektiven und schaffe Räume, in denen eigene Antworten und neue Lösungen entstehen können.

Gute Begleitung bedeutet für mich nicht, Menschen oder Organisationen dauerhaft an Unterstützung zu binden.

Sie stärkt Menschen darin, sich selbst zu verstehen, ihren eigenen Wahrnehmungen wieder zu vertrauen, Verantwortung zu übernehmen und zunehmend selbstwirksam handeln zu können.

Und manchmal gehört zu Selbstwirksamkeit auch die Erkenntnis, dass Unterstützung hilfreich ist und angenommen werden darf.

Mein Ziel ist nicht, dauerhaft gebraucht zu werden. Mein Ziel ist, Entwicklung zu ermöglichen.

Was meine Arbeit prägt

 

Meine Arbeit verbindet verschiedene Ebenen des Menschseins und berücksichtigt gleichzeitig die Beziehungen und Systeme, in denen Menschen leben und arbeiten.

Ich betrachte Körper, Nervensystem, Gefühle, Gedanken, Grundbedürfnisse, Erfahrungen, Beziehungen und Bewusstsein nicht isoliert voneinander.

Bei Teams und Organisationen kommen weitere Ebenen hinzu:

Führung, psychologische Sicherheit, Kommunikation, Rollen, Strukturen, Kultur und gemeinsame Verantwortung.

Mich interessiert deshalb selten nur das sichtbare Verhalten oder Symptom.

Mich interessieren die Zusammenhänge dahinter.

Was geschieht? Wie konnte es dazu kommen? Was wissen wir – und was nehmen wir nur an? Welche Perspektive fehlt? Was können wir daraus lernen? Und wie wollen wir es zukünftig gestalten?

Dabei richtet sich mein Blick nicht nur auf Probleme.

Mich interessiert ebenso, was bereits da ist: Wissen, Erfahrungen, Fähigkeiten, Ressourcen und Potenziale.

Denn nachhaltige Entwicklung entsteht dort, wo wir Zusammenhänge besser verstehen, Sicherheit ermöglichen, Verantwortung übernehmen und vorhandene Potenziale für neue Lösungen nutzen können.

Bei einzelnen Menschen ebenso wie in Familien, Teams und Organisationen.

Start: Willkommen

Eine Einladung

Vielleicht bist du hier, weil du dir selbst wieder näherkommen möchtest.

Vielleicht suchst du Begleitung in einer Phase von Veränderung, Erschöpfung oder Neuorientierung.

Oder du bist verantwortlich für Menschen, ein Team oder eine Organisation und möchtest Bedingungen schaffen, unter denen gesunde Zusammenarbeit, Verantwortung und Entwicklung möglich werden.

So unterschiedlich diese Ausgangspunkte sein mögen, verbindet sie für mich eine Frage:

Was braucht es, damit Menschen sich sicher genug fühlen, um sich zu entwickeln und ihre Fähigkeiten in die Welt einzubringen?

Wenn dich meine Haltung anspricht, freue ich mich auf die Begegnung.

Erinnerungsfunken

Ein bis zwei mal im Monat teile ich Gedanken, Geschichten und neue Erinnerungsräume.

 Kein Lärm. Sondern Impulse, die dich ein Stück auf deinem Weg begleiten dürfen.

Vielen Dank für das Abonnement!

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