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  • Autorenbild: Tanja Vießmann-Schmell
    Tanja Vießmann-Schmell
  • vor 6 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

2026 – Neustart mit Stabilität und traumasensitiver Tiefe


Wie die dunkelsten Jahre zu meinem größten Verständnis für Heilung und menschliche Evolution wurden


2026 markiert für mich einen Wendepunkt – ein bewusst gewählter Neubeginn.


Nicht, weil die letzten Jahre leicht waren, sondern weil sie mich auf allen Ebenen gefordert, geformt und geöffnet haben.


Die letzten fünf Jahre waren für mich persönlich eine der intensivsten Lebensphasen: herausfordernd, emotional tief, Nervensystem fordernd – und zugleich heilsam und bewusstseinserweiternd.


Ich habe erlebt, wie verdrängter Schmerz durch den Körper wandert, wie sich nicht-integrierte Traumata im Nervensystem festsetzen und wie Überlebensstrategien dazu führen, dass wir immer weniger fühlen, immer mehr funktionieren und immer stärker gegen unsere eigene Natur leben.


Doch ich durfte auch erfahren, dass Heilung nicht trotz dieser Tiefen geschieht, sondern durch sie – wenn wir uns ihnen mit Hingabe, Vertrauen und möglichst wenig innerem Widerstand stellen.


Genau diese tiefgreifenden Erfahrungen haben mein Arbeiten noch einmal transformiert.


Meine Begleitung ist heute nicht nur ganzheitlich, sondern ganzheitlich und traumasensitiv. Denn meiner Wahrnehmung nach wirken in uns allen bewusste und unbewusste Wunden, alte Verletzungen und nicht integrierte Erfahrungen, die unser Denken, Fühlen und Handeln leiten – individuell, aber auch kollektiv.


Diese Jahre haben mir ermöglicht, die Zusammenhänge zwischen Trauma, Körper, Seele und Bewusstsein noch einmal tiefer zu verstehen. Ich konnte viele bislang nicht integrierte Anteile auf körperlicher Ebene integrieren und habe mehr denn je gelernt, mich in den dunkelsten Momenten selbst zu halten – mit Liebe, Mitgefühl und einer inneren Stärke, die nicht aus Kontrolle, sondern aus Präsenz entsteht.


Brücken zwischen Wissenschaft und Spiritualität


Unser Menschsein ist mehr als Biografie – es ist ein vielschichtiges Gefüge:


  • Frühere Inkarnationen, deren Erfahrungen noch in uns nachwirken

  • Biografische Traumata, die unser Nervensystem prägen

  • Transgenerationale Verletzungen, die durch Familienlinien wandern

  • Kollektive und gesellschaftliche Traumata, die unbewusst Konflikte nähren


Ich sehe es als meine Aufgabe, Brücken zu bauen – zwischen Spiritualität, Wissenschaft, Politik und gesellschaftlichen Systemen. Denn Quantenphysik, Epigenetik und moderne Traumaforschung zeigen uns heute klar: Wir sind nicht Opfer unserer Prägung – aber wir werden von ihr geleitet, solange sie unbewusst bleibt.


Leistungsdruck, Dauerstress und die Folgen für unser System


Wir leben in einer Gesellschaft des Dauer-Funktionierens. Erreichbarkeit von 8–17 Uhr existiert kaum noch – wir sind 24/7 online, verfügbar, informiert, in Kontakt.


Was als Verbindung begann, wurde für viele zu Überforderung. Die Folgen sind sichtbar:


  • Zunahme psychischer Erkrankungen

  • Chronische und stressbedingte Beschwerden

  • Mehr Konflikte, innere Unruhe und sinkende Empathiefähigkeit

  • Steigende Gewaltbereitschaft als Ausdruck kollektiver Überforderung


Unser Nervensystem braucht Sicherheit, Co-Regulation, Pausen, Regeneration und Resonanz. Doch genau das fehlt uns zunehmend. Wir sind feinfühlende, hochsensitive Wesen, die sich verkörpert haben, um menschliche Erfahrungen zu machen – und genau diese Verkörperung fordert uns heraus: unsere Menschlichkeit anzunehmen, inklusive der Grenzen unseres Nervensystems.


Was jeder individuell tun kann


Hier die wichtigsten Schritte für mehr Stabilität im eigenen System:


  1. Bewusste Regenerationszeiten schaffen (ohne Handy, ohne In- und Output)

  2. Schlaf, Ernährung und Nervensystem ernst nehmen

  3. Somatische Selbstregulation lernen statt Gefühle wegzudrücken

  4. Echte menschliche Verbindung pflegen statt nur digitale Kontakte

  5. Unbewusste Muster erkennen – nicht bewerten, sondern verstehen

  6. Verantwortung übernehmen ohne Schuld, Scham oder Selbsthärte

  7. Angstbasierte Reaktionen entkoppeln und neue neuronale Wege trainieren


Was es gesellschaftlich braucht


Wenn wir Frieden, Gesundheit und Evolution gestalten wollen, müssen wir Systeme verändern – dort, wo sie den Menschen prägen:


  • Familien- und Sozialpolitik als Schutzraum der kleinsten Zelle

  • Care- und Pflegebereich mit Würde statt nur Effizienz

  • Gesundheitswesen mit Menschlichkeit statt Abfertigung

  • Schulwesen das Fühlen, Regulation und Lebenskompetenz lehrt – statt Bulimie-Lernen und Leistungsdrill


Der nächste Evolutionsschritt der Menschheit ist kein rein spiritueller, sondern ein verkörperter Bewusstseinsprozess, der uns mit folgenden Fragen konfrontiert:


Was dient dem Leben?


Was ist artgerecht für uns als Menschheitsfamilie?


Was denkst Du dazu? Lass mir gerne einen Kommentar da. Ich freue mich über einen Austausch mit Dir.


Hoffnung für 2026


Wir befinden uns längst in einem Geburtsprozess der neuen Zeit – einer Zeit, die uns auffordert, neu zu denken, zu fühlen und menschlich zu handeln. Nicht aus Angst, sondern aus Bewusstsein. Nicht aus Scham, sondern aus Verantwortung. Nicht aus Schuld, sondern aus Liebe zum Leben.


Wenn auch Du müde und erschöpft bist und 2026 mit mehr Stabilität und Klarheit gestalten willst:


Starte mit im Gruppenprogramm

„2026 – Ein Jahr der Stabilität & Klarheit & Tiefe“ Beginn am 19.02.26




💛 Oder buche Dein kostenfreies Orientierungsgespräch, wenn Du dir Begleitung wünschst – traumasensitiv, ganzheitlich und auf Augenhöhe.




Ich freue mich darauf, Dich zu sehen, zu hören und ein Stück Deines Weges zu begleiten.


Von ganzem Herzen ein stabiles und friedvolles neues Jahr für Dich, alles Liebe, Tanja



Mein aktueller Podcast passend zum Artikel



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